Verkehrsunfall, immer ein unschönes Thema

Verkehrsunfall – Schnell ist es geschehen. Ein Augenblick der Unachtsamkeit, und das Dilemma ist groß.

Bestenfalls kommt es zum Blechschaden. Schlimmstenfalls zum Personenschaden. Aber zuerst ist es wichtig eine kühlen Kopf zu bewahren.

Aber wie verhalte ich mich an der Unfallstelle?

  • Warnblinkanlage einschalten
  • Warndreieck ca. 100m vor der Unfallstelle aufstellen
  • Bei Kleinunfällen: Fahrzeug an den Straßenrand fahren, sofern dadurch Unfallspuren nicht beseitigt werden
  • Erste-Hilfe leisten
  • Personalien austauschen ( Verkehrsunfallbericht)
  • Bei Personenschäden sowie erheblichen Sachschäden sollte immer die Polizei hinzugezogen werden
  • Beweismittel sichern: Unfallspuren, Standorte der Fahrzeuge, Lage von Fahrzeugteilen etc. fotografieren

 So weit so gut, aber was ist eigentlich bei der Unfallregulierung zu beachten?

Natürlich steht es dem Geschädigten grundsätzlich frei, einen Sachverständigen seiner Wahl zu beauftragen. Zu beachten ist dabei die Bagatellgrenze von ca. 750,-€. Für solche Bagatellschäden ist ein Gutachten nicht notwendig und die Kosten sind nicht ersatzfähig. Ein Kostenvoranschlag ist ausreichend.

Die eigenen Rechte nach einem Verkehrsunfall durchzusetzen, entpuppt sich im Alltag oft als schwierig. Kaum eine Versicherung zahlt freiwillig eine angemessene Entschädigung.

Sorgen um das Honorar des Anwalts müssen sich Geschädigte nicht machen. Die Rechtsanwaltskosten werden im Rahmen der Haftung von der gegnerischen Versicherung getragen. Ist der Unfallgegner schuld, entstehen dem Geschädigten keine Kosten.

Unter bestimmten Voraussetzungen können eine Vielzahl von Schadenspositionen bei einem Verkehrsunfall geltend gemacht werden:

  • Mietwagenkosten, alternativ Nutzungsausfallschaden
  • Merkantiler Marktwert
  • Gutachterkosten
  • Schmerzensgeld, Heilbehandlungskosten
  • Haushaltsführungsschaden
  • weitere individuelle Schadensposten

Es sei nochmals erwähnt, dass die entstehenden Anwaltskosten in vollem Umfang, von der gegnerischen Versicherung zu tragen sind. Um Ihre Ansprüche vollumfänglich durchzusetzen, sollte ausnahmslos ein Sachverständigengutachten angefertigt werden. Der Geschädigte ist in der Regel nicht mit der Schadensabwicklung vertraut. Somit befindet sich die gegnerische Versicherung in einer weitaus bessern und überlegenen Position.

Bereits von Anfang an einen Anwalt konsultieren! Das garantiert Ihnen eine optimale Betreuung und ein Gerichtsverfahren wird evtl. vermieden.

Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Ansonsten wünschen wir Ihnen natürlich allzeit gute Fahrt!

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